Beschreibung TAN
Quelle: Retriever Club de France
frei übersetzt durch Ileana de Matteis
Test d’Aptitudes Naturelles “TAN”
Diese Anlagen sollten erkannt und erhalten werden.
Unsere sechs Retrieverrassen sind da keine Ausnahme.
Alle sollten über grundsätzliche Anlagen verfügen und zwar folgende:
Sozialverträglichkeit
Standruhe und Schussfestigkeit
Interesse an Wild
Freude am Apport und am Wasser
Dieser Test soll frühzeitig gemacht werden, bevor die Ausbildung die Ergebnisse des Tests verfälscht.
Die SCC (Société Centrale Canine) hat das mögliche Teilnahmealter auf 9 bis 24 Monate festgelegt.
Das Bestehen des TAN gibt einen weiteren Punkt in der Auswahltabelle.
Sozialverträglichkeit:
Die Hunde sind in einer Gruppe von 3 bis 4 (oder mehr) - Rüden und Hündinnen zusammen.
Jeweils 1 Hund muss an der Leine nahe an den anderen Hunden vorbei gehen.
Dann werden sie einer nach dem anderen frei gelassen um festzustellen, dass keine Feindseligkeit untereinander vorhanden ist.
Jedes geringe Anzeichen von Aggressivität ist ein Ausschlussgrund und wird während der gesamten Testdauer beobachtet.
Standruhe und Schussfestikeit:
Ein Schuss wird aus einer Distanz von 5 m abgefeuert um festzustellen ob der Schuss Angst oder Unruhe beim Hund auslöst.
Der Hund wird dabei an lockerer (2 m) Leine gehalten.
Interesse an Wild:
Lebendes Wild (z.B. Taube) wird im Gebüsch versteckt. Der Hund muss frei an der Stelle vorbei gehen
und Interesse an diesem Geruch zeigen.
Der Hund muss an einem ausgelegten Stück kaltem Wild (z.B. Taube) Interesse zeigen und sollte dieses
aufnehmen und bringen, wobei nicht aufnehmen kein Ausschlussgrund ist.
Apport an Land:
Ein Gegenstand (z.B. Dummy) wird ins Gras geworfen. Der Hund muss den Gegenstand apportieren,
doch das saubere Abgeben in die Hand ist nicht zwingend erforderlich.
Apport im Wasser:
Ein Gegenstand (z.B. Dummy) wird ins tiefe Wasser geworfen. Es gelten die gleichen Regeln wie beim Apport an Land.
Ausschlussgrund: Nicht-Annahme des Wassers.
